Derzeit werden 8 neue Arbeitsplätze für den Informatikschwerpunkt der beiden Abteilungen Mechatronik und Fahrzeugtechnik eingerichtet. Auf diesen Arbeitsplätzen werden Schüler im 2. Jahrgang mit dem technischen Aufbau eines Computers vertraut gemacht.

Sie lernen die Hauptteile eines Computersystems kennen und beschäftigen sich mit der Installation und Konfiguration von Hardware. Die Schüler installieren und konfigurieren auch Betriebssysteme sowie Standardsoftware und führen einfache Funktionstests durch.


In der Arbeitsvorbereitung werden die 3. bis 5. Jahrgänge der höheren Abteilung Mechatronik und Fahrzeugtechnik sowie die 3. bis 4. Jahrgänge der Fachschule Kraftfahrzeugbau unterrichtet.

Arbeitsplanung und Steuerung, Vor- und Nachkalkulation, Arbeitsauftragserstellung, Produktionskostenberechnung und projektbezogene Themenbereiche nach Maßgabe des Ausbildungsschwerpunktes bilden die zentralen Themen des Unterrichts. Gearbeitet wird mit PPS, CAD-CAM und diverser Kfz-Software.


Im Vordergrund dieser Ausbildung stehen Grundlagen der Hydraulik und Pneumatik, das Zerlegen und Zusammenbauen von Maschinen und Maschinenbaugruppen sowie das Feststellen und Beheben von mechanischen Störungen.

Weitgehend alle Reparatur- und Wartungsarbeiten von schuleigenen Maschinen werden von den Schülern durchgeführt.


Jeder Schüler des 2. und 3. Jahrganges fertigt jeweils zwei verschiedene Typen von Stirlingmotoren. Durch die Fertigung dieser Motoren werden sämtliche Lehrinhalte abgedeckt.

Unter Abgabe eines kleinen Unkostenbeitrags kann sich der Schüler den Motor mit nach Hause nehmen.


In den beiden Ausbildungssälen CNC-1 und CNC-2 werden CNC-Programme von Schülern ab den 3. Jahrgängen erstellt und auf den CNC-gesteuerten Fräs- und Drehmaschinen abgearbeitet.

Neben klassischen Übungsstücken werden auch zahlreiche Teile für Projekte und Diplomarbeiten der 4. und 5. Jahrgänge hergestellt.


Die verschiedensten Techniken der Be- und Verarbeitung diverser Kunststoffe bilden für die Schüler der Abteilungen Elektronik und Mechatronik die Ausbildungsschwerpunkte in diesen Werkstätten.

Zu den wichtigsten Verarbeitungsverfahren zählen das Warmumformen, Schweißen und Tiefziehen.


Die Schüler lernen hier Oberflächenbearbeitungen wie Brünieren, Kunststoffbeschichten, Polieren, Lackieren und Sandstrahlen.

Neu ist das Eloxieren. Für dieses Verfahren wurde im Schuljahr 2003/04 extra eine Werkstätte eingerichtet.


Die Schüler des ersten Jahrgangs werden mit den grundlegenden mechanischen Fertigungsverfahren wie Fräsen, Drehen und dem Herstellen von Innen- und Außengewinden vertraut gemacht. Stufenwelle, Senklot und ein Schraubendreher sind charakteristische Übungsstücke.
Ab dem zweiten Jahrgang werden hier Werkstücke höheren Schwierigkeitsgrades gefertigt. Hier lernen die Schüler auch das Arbeiten mit der Flachschleifmaschine und das Fräsen mit Hilfe des Teilapparates.


Alle ersten Jahrgänge erlernen in der Grundausbildung grundlegende maschinenbauliche Fertigkeiten wie Messen, Bohren, Senken, Gewindeschneiden und Reiben von Hand, Feilen, Drehen, Fräsen etc.