“Racing is not everything, it’s the only thing”, sagte schon Mario Andretti.
Mit diesen Worten im Kopf brach das Team Österreich am Freitag, den 24. März, unter der Betreuung von Frau Prof. Losbichler, Frau Alice Greenland und Herrn Daniel Themessl-Kollewijn zur Süd-Ost-Meisterschaft der Formel 1 in der Schule nach Fürstenfeldbruck auf, um für den Renntag am Samstag alles vorzubereiten.

Die HTL Steyr repräsentierte Österreich mit den Teams Woodtech und Team Bullet. Außerdem stellten wir als Kooperationsteam mit der Vienna International School (VIS) das Team SWIFT. Die VIS schickte zusätzlich das Juniorenteam Flash & Furious  mit nach Bayern.

Am Graf-Rasso-Gymnasium angekommen tauchten wir in das Abenteuer „F1 in Schools“ ein, das sehr erfolgreich für uns ausgehen sollte.
Doch zuerst lag noch viel Arbeit vor uns. Wir erledigten die letzten Handgriffe an dem mit Gaspatronen betriebenen Auto und registrierten uns bei der Rennleitung. Danach gingen wir daran unsere Team-Präsentationsstände aufzubauen. In den zwei Stunden, die wir dafür Zeit hatten, fügten wir unsere vorgefertigten Plakate, Aufbauten und Utensilien zu einem Gesamtbild zusammen, das unser Team bestens repräsentierte.
Danach schloss die Rennleitung die Pforten des Gymnasiums für die Teams wieder. Doch unser Arbeitstag war noch nicht zu Ende.
Kaum im Hotel angekommen ging es weiter. Unter den kritischen Augen unserer Betreuer übten wir die Teampräsentationen, besprachen den Ablauf des Renntags und bereiteten uns für den Wettkampf mental und physisch bestens vor, ehe wir alle in unsere Betten fielen und zufrieden über das bereits Geschaffte in den Schlaf sanken.

Am nächsten Morgen begrüßte uns München mit strahlendem Sonnenschein und voller Motivation starteten wir in den zweiten Tag. 
An der Rennstrecke des Gymnasiums stellten wir uns zuerst den Fragen der Jury zu unserer Arbeit. Anschließend mussten wir die Juroren noch mit unserer Teampräsentation überzeugen.
Danach begann das Rennen – die CO2-Patronen wurden angestochen und unsere Rennboliden rasten die 20 m lange Strecke entlang. Team SWIFT konnte mit 1,126 s die drittbeste Zeit des Tages aufstellen. Auch die anderen Teams konnten überzeugen und erzielten Zeiten, die sich nur im Hundertstelbereich von der Bestzeit unterschieden. Damit war der offizielle Wettbewerb abgeschlossen, doch es lag noch das Knock-Out-Rennen als eigene Disziplin vor uns. 
Im Knock-Out-Rennen kam es nach einigen nervenaufreibenden Vorrunden zu einem österreichischen Finale, welches von WoodTech und Team Bullet austragen wurde.
Mit der Tagesbestzeit (außer Wertung) von 1,107 s holte Team Bullet den Sieg und somit den deutschen Wanderpokal nach Österreich, der am darauffolgenden Montag dem Direktor der HTL Steyr übergeben wurde.
Auch die Top 5 der Gesamtwertung erstrahlte in rot-weiß-rot. Team SWIFT konnte sich mit dem 3. Platz Bronze sichern, Team Bullet und WoodTech reihten sich auf den Plätzen 4 und 5 ein.
Mit diesem Ergebnis und einer Menge Motivation für die anstehenden Weltmeisterschaften in Malaysia, Kuala Lumpur traten wir den Heimweg nach Österreich an.
(Bräu Benedikt- 3AHMBZ)