Dank einer sehr großzügigen Unterstützung der Firma SKF in Steyr konnte der Labor-Raum, der für computerunterstützte Festigkeitsberechnungen verwendet wird,  neu eingerichtet werden. Die Bildschirmarbeitsplätze für maximal 10 Schüler entsprechen einem modernen, übersichtlichen Arbeitsplatz mit „Wohlfühlgarantie“. Die runde Anordnung der Schreibtische ermöglicht eine optimale Kommunikation des Arbeitsteams untereinander und zur Lehrkraft. Neben dem Labor-Unterricht werden weiters Besprechungen und schriftliche Prüfungen in diesem Raum abgehalten.  

Die Basisidee hinter der Finite Elemente Methode (FEM) ist es, einen zu untersuchenden Gegenstand in eine Zahl von kleinen Elementen zu zerlegen. Aus dieser endlichen (finiten) Anzahl von Elementen stammt der Name der FEM. All diese Elemente haben eine mathematische Beziehung zwischen der auf sie wirkenden Kraft und ihrer Verschiebung. Aus den Verschiebungen der einzelnen Elemente kann die Steifheit der gesamten Konstruktion ermittelt werden, sowie die auftretenden Spannung bei Belastung. Durch die Anwendung bestimmter Matrizentechniken kann die Reaktion des gesamten Modells bei den vorher gewählten Randbedingungen und Kräften untersucht werden.

Makro Schleifbild

Im Festigkeitslabor werden sowohl zerstörende als auch nichtzerstörende Werkstoffprüfungen nach unterschiedlichen Normen durchgeführt. Unsere Schlagworte lauten: Zugfestigkeit, Streckgrenze Elastizitätsmodul, Härte und Schlagzähigkeit.

Keine moderne Maschine läuft heute ohne Sensoren bzw. Aktoren.
In diesem Labor werden physikalische Größen wie Temperatur, Kraft, Druck, mechanische Spannungen sowie Weg mit Sensoren erfasst, und über ein grafisches Programmierwerkzeug „LAB VIEW“ am PC dargestellt.

Die Laborübungen im Elektrotechniklabor bringen den praktischen Kontakt mir dem großen Themenkreis der Elektrotechnik–Elektronik–Kraftfahrzeugelektrik.
Nach einer Einführung über die Gefahren durch elektrischen Strom, Schutzmaßnahmen und Erste Hilfe bei Elektrounfällen erfolgt das Kennenlernen verschiedener Messgerät.
Die Messaufgaben umfassen Übungen zum Erkennen unterschiedlicher Fehlereinflüsse auf das Messergebnis, das Verhalten elektronischer Bauteile und elektrischer Maschinen.
Bei allen Übungen wird ein Messprotokoll angefertigt werden, in dem die Schüler den Ablauf der Messung, Messwerte und Auswertungen als auch etwaige bei der Durchführung der Übung erlangte neue Erkenntnisse zu Papier bringen.

 

Im Finite-Elemente-Labor wissen wir bereits während der Konstruktion des Bauteiles, wo er brechen könnte, beziehungsweise wo seine Schwachstellen liegen.
Die Finite Elemente Methode (abgekürzt FEM) wird eingesetzt:
  • Festigkeitsberechnung
  • Schwingungsanalyse
  • Gas- und Flüssigkeitsströmungen
  • Temperaturanlysen
  • usw.

Im Laborblock dynamische Simulation soll der Unterschied zwischen statischer und dynamischer Simulation erarbeitet werden. Der wesentliche Unterschied dabei ist, dass bei der dynamischen Simulation die Belastung eine zeitabhängige Größe ist.

Im Laborunterricht der vierten bzw. fünften Jahrgänge der K-Abteilung steht auch das Chemielabor auf dem Programm – eine ganz neue Erfahrung. Schüler/innen lernen mit chemischen Geräten und Apparaturen umzugehen und lernen für künftige Techniker wichtige Messverfahren kennen.