Dienstag, 2. Oktober 2007, fand in der HTL Steyr das Kickoff-Meeting des Formel-1-Projekts für dieses Schuljahr statt. Highlights der Veranstaltung waren der Start des einzigen jemals in Österreich entwickelten F1-Motors und die namhaften Besucher aus Schule und Wirtschaft. Sogar eine Delegation von der Kingston Universität London war anwesend und sehr angetan vom Leistungspotential der HTL Steyr.
 



HTL Steyr beeindruckt international...

Die beiden Direktoren für „Mechanical Engineering“ der University of Kingston, Denis Marchant und Akbar Abou-Torabi, verfolgten besonders interessiert dieses Ereignis und informierten sich bei Dir. Franz Reithuber und AV Günther Eckhard über den pädagogischen Nutzen des F1-Projekts. Bei den Gästen aus England waren auch Vertreter der Fachrichtung „Arts and Design“ dabei. Andy Salmon und Penelope Hudd wurde von AV Ulrike Stoiber-Postelmair und Gabriele Winkler (bm:ukk) das breit gefächerte Ausbildungsfeld der HTL Steyr gezeigt, wo bereits ein Chassis-Modell (M 1:3) für den Motor angefertigt wurde.


Es lebe „Prinz Eisen(H)erz“...

Der erneute Start des ehemals in Eisenerz (Stmk.) entwickelten F1-Motors war das besondere Ereignis an diesem Tag. Hauptsponsor Dipl.-Ing. Horst Pichler (Wels) und Projektkoordinator Prof. Bruno Losbichler unterstützten diese Präsentation. Der Motor (12 Zyl. 3.500 ccm, 14.400 U/min, 650 PS) wurde im Schulhof auf einem mobilen Motorträger in Betrieb genommen und ist mit einer BOSCH-Zündung ohne Probleme angesprungen. Neben zahlreichen namhaften Vertretern der Wirtschaft und ehemaligen Entwicklern war auch der Chefkonstrukteur des F1-Motors Ing. Peter Marlow anwesend, der extra aus Liechtenstein angereist ist.


Lernen mit 650 PS...

Für die aus sichererer Umgebung zusehenden Schüler war das nicht zu überhörende Spektakel eine willkommene Abwechslung. Der Motorstart wurde aber auch als Kickoff-Event für die diesjährige Diplomarbeit „F1-Visualisierung“ genutzt. Alle Veranstaltungsteilnehmer waren fasziniert über den Sound und die Laufkultur des Formel-1-Motors, der im Rahmen eines mehrjährigen Schülerprojekts wieder zu neuem Leben erweckt wurde. 25 Schüler, 9 Lehrer und über 50 Experten aus der Wirtschaft waren bislang daran beteiligt.