I. Zugang zu Universitäten, Kollegs, Akademien, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen
Dieses Zeugnis berechtigt gemäß Schulorganisationsgesetz, BGBl. Nr. 242 / 1962 in der geltenden Fassung, zum Besuch einer Universität, eines Kollegs und einer Akademie, gemäß Bundesgesetz über Fachhochschul- Studiengänge, BGBl. Nr. 340 / 1993 in der geltenden Fassung, zum Besuch eines Fachhochschul- Studienganges sowie gemäß Hochschulgesetz 2005, BGBl. I Nr. 30 / 2006 in der geltenden Fassung, zum Besuch einer Pädagogischen Hochschule.

II. Berechtigung gemäß Ingenieurgesetz
Die Berechtigung zur Führung der Standesbezeichnung »Ingenieur / in« kann dem Inhaber / der Inhaberin dieses Reife- und Diplomprüfungszeugnisses nach Vorliegen der Voraussetzungen gemäß Ingenieurgesetz 2006, BGBl. I Nr. 120 / 2006 in der geltenden Fassung, vom Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend verliehen werden.

III. Berechtigungen gemäß Berufsausbildungsgesetz
Mit diesem Zeugnis sind Berechtigungen verbunden, die im Berufsausbildungsgesetz, BGBl. Nr. 142 / 1969 in der geltenden Fassung, sowie in den zum Berufsausbildungsgesetz erlassenen Verordnungen geregelt sind. Der erfolgreiche Abschluss dieser Ausbildung wird den im Erlass des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend GZ 33.800 / 0005-I / 4 / 2012 angeführten Lehrabschlüssen gleichgehalten.

IV. Berechtigungen gemäß Gewerbeordnung
Mit diesem Zeugnis sind Berechtigungen verbunden, die in der Gewerbeordnung, BGBl. Nr. 194 / 1994 in der geltenden Fassung, sowie in den zur Gewerbeordnung erlassenen Verordnungen und Erlässen geregelt sind. Auf Grund dieses Zeugnisses entfällt gemäß § 8 Abs. 2 Unternehmerprüfungsordnung, BGBl. Nr. 453 / 1993 in der geltenden Fassung, der Prüfungsteil »Unternehmerprüfung«.

V. Berechtigungen in der Europäischen Union
Der erfolgreiche Abschluss dieser Schule gilt als Absolvierung eines reglementierten Ausbildungsgangs gemäß Art. 13 Abs. 2 Unterabs. 3 und Anhang III der Richtlinie 2005 / 36 / EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen. Dieses Zeugnis stellt damit ein Diplom im Sinne des Art. 11 Buchstabe c der Richtlinie 2005 / 36 / EG dar.

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Mobilität spielt seit jeher eine essentielle Rolle in der modernen Gesellschaft; ohne  Zweifel wird auch in Zukunft kein Weg an diesem Thema vorbeiführen. Die immer höher werdenden Ansprüche und die rasche Entwicklung stellen dabei eine besondere Herausforderung für die Ingenieure dar.

Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, bildet eine bestmögliche  Ausbildung die Basis für den Erfolg in der Branche der Fahrzeugtechnik.

Mit Hilfe fortschrittlicher, technischer Ausrüstung und exzellent ausgebildeten Lehrkräften mit Erfahrung aus der Industrie  bietet die höhere Abteilung für Maschinenbau und Fahrzeugtechnik die bestmögliche Voraussetzung, um optimal auf das Berufsleben vorbereitet zu werden. Ein äußerst guter Ruf in der Wirtschaft und eine enge Zusammenarbeit mit den umliegenden Unternehmen untermauern den Technologievorsprung der Abteilung für Fahrzeugtechnik.

Mit diversen Projektarbeiten und einer abschließenden Diplomarbeit lernen die Schüler das selbstständige Arbeiten in Verbindung mit der Wirtschaft.

In der 5-jährigen Ausbildung der höheren Abteilung wird den Schülern bestes technisches Know-how in Bezug auf den konventionellen Maschinenbau sowie fahrzeugspezifische Technologien vermittelt. In der Industrie sehr erfolgreiche Absolventen bestätigen jährlich aufs Neue den Erfolg und Nutzen der Ausbildung in dieser Abteilung.

Um auch auf internationaler Ebene konkurrenzfähig zu bleiben, wird seit 2005 zusätzlich zur herkömmlichen deutschsprachigen Klasse der höheren Abteilung eine parallel laufende Englischklasse geführt. Hierbei wird der Unterricht in den meisten Gegenständen in englischer Sprache gehalten, was vor allem in der Automobilbranche von großem Vorteil ist. Derzeit ist die HTL Steyr die einzige Schule im deutschen Sprachraum, die eine derartige Ausbildung anbietet.

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Vorteile in der höheren Abteilung für Maschinenbau:

  • 5 Jahre Ausbildung an einer der besten HTLs Österreichs mit internationalem Ruf
  • Exzellente Einrichtungen und Lehrmittel
  • Umfassendes Theoriewissen wird von Praxisunterricht ergänzt
  • Gut bezahlte Jobmöglichkeiten im In- und Ausland
  • Erhalt des Ingenieurtitels nach 3-jähriger Berufspraxis
WIR MACHEN MOBIL – WIR SCHAFFEN TECHNIK, DIE BEWEGT!


 


Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände
gültig ab dem Schuljahr 2011/12

   

Wochenstunden

 
Pflichtgegenstände / Jahrgang I. II. III. IV. V. Summe
1 Religion 2 2 2 2 2 10
2 Deutsch 3 2 2 2 2 11
3 Lebende Fremdsprache (Englisch) 2 2 2 2 2 10
4 Geographie, Geschichte und politische Bildung 2 2 2 2 - 8
5 Bewegung und Sport 2 2 2 1 1 8
6 Angewandte Mathematik 4 3 2 2 2 13
7 Naturwissenschaften 3 2 2 2 - 9
8 Angewandte Informatik 2 2 - - - 4
9 Wirtschaft und Recht - - - 3 2 5
10 Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz 1 1 - - - 2
Technische Pflichtgegenstände im Ausbildungsschwerpunkt Fahrzeugtechnik
11 Konstruktion und Projektmanagement 4 7 5 4 4 24
11.1      Konstruktionsübungen und Produktentwicklung 2 3 3 4 4  
11.2      Darstellende Geometrie 2 2 - - -  
11.3      Maschinenelemente - 2 2 - -  
12 Technische Mechanik und Berechnung 2 3 3 2 2 12
13 Fertigungstechnik 2 2 2 2 2 10
14 Maschinen und Anlagen - - 2 2 2 6
15 Automatisierungstechnik - - 2 3 4 9
16 Fahreug- und Motorentechnik - - 2 3 4 9
17 Laboratorium - - - 3 3 6
18 Werkstätte und Produktionstechnik 7 8 8 3 3 29
Gesamtwochenstunden 36 38 38 38 35 185

Pflichtpraktika: Vor Eintritt in den dritten und fünften Jahrgang sind jeweils mindestens 4 Wochen in der unterrichtsfreien Zeit zu absolvieren.
 
Freigegenstände / unverbindliche Übungen            
  Kommunikation und Präsentation 2 2 2 2 2  
  Zweite lebende Fremdsprache 2 2 2 2 2  
  Bewegung und Sport 2 2 2 2 2  
Förderunterricht            
Deutsch, Englisch, Angewandte Mathematik und Fachtheoretische Pflichtgegenstände

Stundentafel gültig ab 2003/2004

Unterkategorien