Am 26. September 2016 präsentiert die HTBLA Steyr ihren "Sprachensteckbrief". Hören Sie heute im Eingangsbereich die Sprachen, die an unserer Schule gesprochen werden, und lesen Sie im 1. Stock diese Vielfalt an Sprachen! 

Der 2001 vom Europarat ins Leben gerufene Europäische Tag der Sprachen wurde heuer, 2016, erstmals auch an der HTL Steyr mit einer Klangintstallation im Eingangsbereich des Haupteingangs und einer Schau- und Lesewand  im 1. Stock des Hauptgebäudes gewürdigt.                              
Der „Sprachensteckbrief der Schulgemeinschaft der HTBLA Steyr 2016“ wurde durch Lehrer/innen- und Schüler/innenstimmen hörbar und an den Anschlagtafeln als ein vielfältiges Schaubild, das die verschiedenen Schriften und Schriftzeichen sichtbar machte, veranschaulicht.
24 Sticker in Sprechblasenform, die vom ÖSZ, dem Österreichischen Sprachen-Kompetenz-Zentrum,das den Europäischen Tag der Sprachen (ETS) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung (BMB) koordiniert, zur Verfügung gestellt worden waren und die 39 in der Europäischen Union gesprochenen Sprachen verdeutlichen, konnten wir auf die Ankündigungstafeln kleben, mehr als diese 24 waren jedoch zu hören bzw. wurden von den Teilnehmenden als  zu ihrer „Sprachenbiographie“ gehörend erwähnt.
Die unten gezeigten Fotos – von Gerhard Baumgartner fotografiert - dokumentieren die vorbereitenden Schritte und den Ablauf der eintägigen Aktion, welche am Montag, den 26.9.2016, um 7:15 begann und bis 17:00 dauerte.
Schüler der 4AHEL -  gemeinsam mit  ihrer Deutschlehrerin Angelika Lindner - setzten ihr Know-how in der Aufnahme- und Wiedergabetechnik ein.
Schülerinnen und Schüler  und Lehrerinnen und Lehrer gestalteten ihren persönlichen „Sprachensteckbrief“ nach einem vorgegebenen Muster, das den Namen der Sprechenden, ihre Muttersprache, die in der Schule erlernten Sprachen und die Verwendung der Sprachen im Alltag umfasste. Die Zuhörenden und Lesenden konnten deshalb auch den Inhalt von Texten erraten, die sie nicht sprechen. Ähnlichkeiten, aber auch große Unterschiede zwischen den einzelnen Sprachfamilien wurden auf diese Weise sichtbar, auch stellten die Zuhörendnen fest, dass Lehnwörter eine Verständishilfe darstellen – sofern das Schriftbild bekannt ist!
Was hat dieser 26. September 2016 unserer Schulgemeinschaft hör- und sichtbar gemaht? Zum einen haben viele in unserer Gemeinschaft Kenntnisse - aktive und passive – in mehr als nur einer Sprache und zum anderen den Wunsch dieses Wissen/Können nicht zu verlieren.

Regina Raffezeder



















 

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